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Die Wirklichkeit der Osteopathie

Die Wirklichkeit der Osteopathie
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  • 744932
  • 9783631744932
  • Albrecht Kaiser
  • 278 S.
  • 2018
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Produktinformationen "Die Wirklichkeit der Osteopathie"

 

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Studie zu einer am Leib orientierten Anthropologie.

Dieses Buch profiliert im philosophischen Horizont die zeitgenössische Praxis der Osteopathen. Der Autor definiert die Osteopathie in der Hinwendung zu philosophischen Strömungen in ihrem Ursprung und Charakter als eine Philosophie der Praxis und eine medizinphilosophische Kunstlehre. Er untersucht in diesem Zusammenhang die Schriften der Gründerväter der Osteopathie systematisch in ihrem historischen Kontext. Bei dieser osteopathischen Praxis handelt es sich um eine diagnostische und therapeutische actio palpationis, die zu Wahrnehmungen qualitativen Erlebens führen. Das Buch geht den Fragen, wie diese Wahrnehmungen phänomenologisch erfasst, analysiert und öffentlich kommuniziert werden können, in einem philosophischen Gespräch nach.

Inhalt

  • Ideengeschichte und Wissenschaftskonstitution der Osteopathie

  • Reflexionstheorie osteopathischen Handelns. Methodologie der Palpation

  • Medium des Gewebes als Resonanzerleben zwischen Selbst und Anderem

  • Die "Tastwelt" des gelebten und erlebten Leibes

  • Ausblick auf eine Anthropologie des Leibes

  • Osteopathische Positionen einer aktualisierten Hermeneutik in der Medizinphilosophie

  • Merleau-Pontys Wahrnehmungsphilosophie als Ort der Rezeption eines neuen osteopathischen Denkens

 Autor

Albrecht K. Kaiser wurde in Witten/Herdecke am Lehrstuhl für Kulturreflexion promoviert. Zuvor war er Stipendiat an der A.T. Still University of Health Science in Kirksville (USA), wo er über Osteopathie im Feld der Evidence-Based Medicine forschte. Er ist Dozent im Studiengang Osteopathie an der Hochschule Fresenius mit Schwerpunkt "Osteopathisches Denken und Handeln" im Kontext medizinphilosophischer Ideen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der Phänomenologie und medizinphilosophischen Anthropologie.

Quelle: Peter Lang Verlag

Rezension

"... sicherlich ein Moment in der Geschichte der Osteopathie, in denen nicht nur die deutschen Osteopath/innen/en bewusst begonnen haben, die klassische Osteopathie in die eigene Praxis zu reintegrieren. [...] Wesentlich ist, dass Albrecht Kaiser bei A.T. Still und J.M. Littlejohn nachweisen kann, dass beide die Osteopathie als Kunstlehre konzipiert hatten [...] Das philosophische Talent Albrecht K. Kaisers besteht darin, dass er zwei verwandte Philosophien ausmacht, die erkannten, dass wesentliche Elemente des menschlichen Lebens vorsprachlich, aber nicht ohne Beziehungsformen sind. [...] und vertieft so die klassische Osteopathie und schreibt sie äußert modern fort." (Prof. Dr. Marin Pöttner)

"Für A.T. Still bedeutete der Ausdruck "Philosophie der Osteopathie" nur sekundär die Beschäftigung mit klinischen Prinzipien. Primär versteht er darunter das eigenständige und kritische Hinterfragen sämtlicher Aspekte des Lebens – und damit auch der Osteopathie selbst. Genau dies macht Albrecht Kaiser in seiner Arbeit: Auf allerhöchstem wissenschaftlichen Niveau setzt er sich mit dem unbestritten zentralsten Aspekt der Osteopathie – der Berühung des Patienten in seiner umfassenden interpersonellen Dimension –  auseinander. Damit legt er den ersten und wohl bedeutendsten Grundstein für die einzige Brücke, über die ein Anschluss an die ethisch orientierten Teile der Medizinwelt möglich ist. Zugleich zeigt er mit seiner Arbeit, dass hierbei kein Weg an den Wurzeln der Osteopathie vorbeigeht. Die Wirklichkeit der Osteopathie" belegt eindrücklich, dass es dabei nicht um ein "Verehren oder Verdammen der Alten" geht, sondern um eine offene, kritische und gewissenhafte und demnach philosophische Auseinandersetzung mit deren Originalquellen. "Philosophie der Osteopathie“  eben –  at its best!“ (Christian Hartmann)